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EPICA - Requiem For The Indifferent

VÖ: 09. März 2012
Nuclear Blast

Epica sind so eine von diesen Bands, die sich langsam aber kontinuierlich nach oben arbeiten. "Requiem For The Indifferent" ist der nächste Beweis dafür. Wieder einmal hat man das Beste des Vorgängers ("Design Your Universe", 2009) genommen und mit noch mehr Reife und Härte weiterentwickelt. Die Trademarks der Band sind allerdings die gleichen geblieben. Symphonischer Metal, teils mit Death Metal-artigen Growls und dem engelsgleichen Gesang von Sängerin Simone Simons, die sich qualitativ allerdings eher in Regionen einer Tarja Turunen bewegt, nicht aber im üblichen Gothic-Sumpf. Dabei decken die Niederländer einmal mehr das gesamte Spektrum zwischen gefühlvollen Balladen ("Delirium") und rasantem Symphonic Metal ("Internal Warfare") ab. Mastermind, Songwriter und Gitarrist Mark Jansen hat insgesamt ohnehin wieder eine Menge starker Songs hervorgezaubert. Positiv fällt auch auf, dass man diesmal die Gitarren mehr in den Vordergrund gerückt hat, was den Song zweifelsfrei mehr Härte verleitet. Man muss allerdings auch zugeben, dass "Requiem For The Indifferent" ein paar Durchläufe mehr braucht, bis das Album richtig zündet und sich einem wirklich jede Einzelheit erschließt - elf Songs in 70 Minuten sind eben eine Harte Nuss, die man in diesem Falle aber gerne bereit ist zu knacken. (maz)

7,5/10