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EPITOME - The Origin Error

VÖ: 31. Oktober 2014
7Hard

Epitome-Sänger, Produzent und Songwriter David Hambach dürfte einigen vielleicht noch als Fronter von Bloodwork in Erinnerung sein, bei denen er bis 2011 am Mikro stand. Zwei Jahre hat er nun gebraucht, um eine neue Band zu formieren und das vorliegende Debütalbum aus der Taufe zu heben.
Woran es letztendlich liegt, dass "The Origin Error" kaum zündet, mag vielerlei Gründe haben. Gerade das Genre Melodic Death Metal ist nun ohnehin arg überlaufen und hat in Deutschland mit Bands wie z.B. Night In Gales oder Harasai die Meßlatte ohnehin verdammt hoch gelegt - da haben neue, aufstrebende Bands kaum eine Chance, aufzuschließen.
Und so bliebt auf "The Origin Error" auch vieles im Durchschnitt hängen (um nicht zu sagen auf der Strecke liegen), auch wenn man durchaus bemüht ist, für etwas Abwechslung zu sorgen. Die hin und wieder dezent eingesetzten Synthies verpassen dem Album mitunter einen etwas kühlen und industriellen Sound, gelegentlich mag so manches Riff auch mal etwas thrashiger sein, aber mein persönliches "Hauptproblem" mit "The Origin Of Error" ist die Tatsache, dass es hier einfach viel zu wenig wirklichen Melodic Death Metal gibt und dafür zu viel moderne (Hardcore-) Einflüsse, die alles gleich noch beliebiger wirken lässt. Hier und da eine nette Melodie ist ebenfalls zu wenig, wenn jedem einzelnen Song jeglicher Wiedererkennungswert oder gar Hitcharakter fehlt.
Für ein Debütalbum ist "The Origin Error" zwar ganz ordentlich, aber es dürfte verdammt schwer werden, mit dieser Leistung auf nationaler Ebene Fuß zu fassen. (maz)

6/10