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EPYSODE - Fantasmagoria

VÖ: 11. Oktober 2013
AFM Records

Mit "Fantasmagoria" präsentiert uns der Belgier Samuel Arkan (Virus IV) das zweite Album seiner Band Epysode. Wobei es eigentlich eher ein Projekt ist, denn - ähnlich wie bei Avantasia - ist auch die Liste der Gäste auf diesem Album recht lang. Neben Evergrey-Sänger/Gitarrist Tom S. Englund oder auch Symphony X-Bassist Mike LePond, steuern u.a. auch noch Mitglieder von Bands wie Triosphere oder Pain Of Salvation ihren Beitrag zu "Fantasmagoria" hinzu. Herausgekommen ist dabei ein meist kraftvolles Power/Heavy Metal Album, das erstens recht progressiv ist, teils sogar etwas düster anmutet (man höre nur mal "T.H.O.R.N.S." oder auch den starken Beginn von "Venom") und es zweitens irgendwie schafft, trotz der unzähligen Gäste eben nicht - wie bei den bereits erwähnten Avantasia - wie eine Compilation/ein Sampler zu wirken, sondern wie eine in sich geschlossene Band. Die Songs wissen dabei durchaus zu gefallen und bewegen sich musikalisch irgendwo zwischen Kamelot, Symphony X, Ayreon, Evergrey und ähnlichen Verdächtigen. Auch wenn es beim Songwriting insgesamt wohl noch Luft nach oben gibt, hat "Fantasmagoria" ein paar richtig gute Song zu bieten, sei es den epischen Titeltrack, die leider viel zu kurze (unter drei Minuten) Ballade "Garden Of Exile" oder auch das rasante "The Arch". Musikalisch perfekt in Szene gesetzt von Produzent Jacob Hansen (u.a. Volbeat, Destruction, Pretty Maids) haben Samuel Arkan und seine Mitstreiter einen absolut gelungenen Nachfolger zum Debüt "Obsessions" (2011) abgeliefert. (maz)

7/10