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ERAZOR - Dust Monuments

VÖ: 21. Februar 2015
Evil Spell Records

Für fünf lange Jahre haben sich die Jungs von Erazor unter Tage begeben, um an ihrem neuen Album zu arbeiten. Die lange Dunkelheit hat ihren Preis gefordert, denn die "staubigen Monumente" sind finsterer und dreckiger denn je. Ein Black/Thrash Bastard hat somit das Tageslicht erblickt, der seine Thrash Metal Wurzeln in früheren Sodom oder Kreator Scheiben hat, während die Leadgitarre immer wieder Melodien in die Dunkelheit schmeißt, die nicht selten an Dissection erinnern. Das verwundert allerdings nicht weiter, da die Band den Black/Death Metal der 90er Jahre selber als einen Einfluss angibt. Der Death Metal Anteil hat im Gegensatz zum Vorgänger zugenommen und so sorgen all diese verschiedenen Einflüsse dafür, dass Erazor absolut eigenständig klingen. Etwas, dass heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist. Einen Anspieltipp nenne ich hier jetzt mal bewusst nicht, weil sich der gesamte Silberling auf einem gleich hohen Niveau befindet. Patrick W. Engel (Fall Of Serenity, Hatespawn, Hate Squad, Heaven Shall Burn, Maroon, Naera usw.) hat der Band einen schönen Sound auf den Leib geschneidert, trocken, roh und ruppig, genau wie es sich für diese Art von Musik gehört. Und folglich haben wir es mit einem saustarken Black & Thrash Album zu tun, das durch seine verschiedenen Einflüsse für viele Hörerschichten interessant sein dürfte. (tf)

8/10