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EXTREMITY - Coffin Birth

VÖ: 20. Juli 2018
20 Buck Spin

Ich beginne, wie ich endete: "Wenn ich beim nebenbei Hören die Wörter "ganz nett" und "läuft so mit" im Kopf habe, stimmt da doch was nicht.". Und dieser Beurteilung zur letztjährigen "Extremely Fucking Dead"-EP soll nun das Longplay-Debüt "Coffin Birth" das Wasser abgraben. Irgendwie nicht. Ist man nur einmal abgelenkt beim Lauschen dieser 40 Minuten, ist man schon raus und hat später nicht mal das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Dabei macht die Truppe aus Oakland nicht mal wirklich was verkehrt, wirft mit Old School Death Metal Riffs um sich, Tempowechsel sind da und handwerklich ist auch alles in Ordnung. Aber Death Metal läuft nicht nebenbei, man ist dabei! Auf die Fresse, anspringen muss es dich, einfach mitreißen. Fehlt mir hier nach wie vor. Angepriesen für Fans von u.a. Exhumed, Repulsion, Autopsy, Carcass, Bolt Thrower oder Vastum (die auch nicht wirklich besser sind) haben eben diese hier etwas Neues, um ihre Sammlung zu komplettieren. Vielleicht auch, weil sie das "Pedigree Butchery"-Akustik-Break von Carcass in "For The Want Of A Nail" wiederfinden.
Und um dem Nerd-Dasein noch die Krone aufzusetzen: "Coffin Birth" - tolle Thematik. Was hatten Kam Lee und Rogga Johansson mit The Grotesquery noch auf Trilogie-Länge verarbeitet?! (sw)

6/10