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FACE DOWN HERO - Divisions And Hierarchies

VÖ: 26. August 2011
Yonah Records

Meine Fresse, wenn Paradox mal schlechte Laune haben und das beim Komponieren kompensieren würden, es würde ein Song wie "Isolation" dabei herauskommen. Der Opener zum neuen Face Down Hero-Album führt alles ad absurdum, was ich noch dunkel von den Marburger Thrashern in Erinnerung habe. Das nachfolgende "The Art Of Silence" trägt auch mal gleich den "falschen Titel" - "Ruhe" gibt es bis auf das kurze Intermezzo "Apotheosis" hier definitiv nicht! Das gesamte Album prescht so vehement nach vorne, dass es mir manchmal eiskalt den Rücken runterläuft. So manche Doublebass-Passage erinnert mich sogar spontan an die amerikanischen Krawallbrüder von DevilDriver auf einem Old School Trip. Dazu passen auch die teils verzerrten und etwas in den Hintergrund gemischten Vocals. Die Gitarren schneiden sich metertief ins Fleisch und haben dabei trotzdem immer genug Platz für die richtigen (nicht wenigen) melodischen Momente, die Drums sind (bewusst?!) etwas klinischer gehalten - rechnet man das ziemlich monumentale Cover dazu, kann man getrost von einem perfekt aufeinander abgestimmten Paket sprechen. Im fast schon abgelaufenen Monat präsentieren Face Down Hero zumindest mir noch eine faustdicke Überraschung! (sw)

8/10