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FAREWELL TO ARMS - Perceptions

VÖ: 23. November 2012
Massacre Records

Aus Landsberg in Oberbayern kommen Farewell To Arms, die nach ihrer letztjährigen EP und dem Gewinn des "New Blood Award" Onlinevotings (was ihnen einen Slot auf dem Summer Breeze 2011 bescherte) nun ihr Debütalbum präsentieren. Darauf bewegt sich der Fünfer überwiegend im melodischen Death Metal, der allerdings gerne auch mal über den Tellerrand hinausschaut. So trägt gleich der Opener "Losses To The Crown" mit seinem typischen Wechselspiel aus Growls und cleanen Refrains eine deutliche Metalcore-Schlagseite, die sich beim Duett "Rejected" (mit Mathias Schlegel von The Sorrow) nahezu perfektioniert. Dazwischen wird's dann auch mal einen Hauch progressiver, was allerdings eher den Effekt hat, dass das Material mitunter etwas weniger eingängig wirkt. Und genau das entwickelt sich auf Albumlänge so einem kleinen "Problem". Abzüglich Intro und des instrumentalen "Mess Of Memories" bleiben zwar nur noch acht Songs und 38 Minuten übrig, aber selbst nach bestimmt 20 Durchläufen bleiben bei mir nur die wenigen cleanen Refrains wirklich hängen. Im Umkehrschluss ist es eben so, dass diejenigen Songs, die auf cleane Refrains verzichten (die Mehrheit), auch komplett an mir vorbeirauschen. Das soll zwar nun die zweifelsfrei vorhandene technisch gute Leistung nicht schmälern, aber speziell in Sachen (packendem) Songwriting ist für meinen Geschmack noch einiges an Luft nach oben. (maz)

6,5/10