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FATALIST - The Bitter End

VÖ: 23. September 2016
FDA Rekotz

FDA-Chef Rico beweist mal wieder ein verdammt gutes Näschen, wenn es darum geht, Bands zu fördern, die gehört werden wollen/sollen. Immerhin liegt das Fatalist-Debüt "The Dephts Of Inhumanity" (wenngleich seinerzeit nur Demo-Songs neu aufgenommen wurden) bereits über sechs Jahre zurück und macht somit aus "The Bitter End" mitnichten ein "ich will auch was vom Kuchen"-Album. Das Ami-Trio zieht wie seinerzeit bereits die gnadenlose Old School-Schwedentod-Keule durch, dass es eine wahre Pracht ist. Der adaptierte Sunlight-Sound, die Leads, der passende Melodieanteil ("Coloured Red", "A Hollowed Shell Of The Body"), die kernigen Vocals der beiden Gitarristen Neil Burkdoll und Wes Caley - da stimmt alles und formiert sich zu elf wirklich rabiaten Geschossen. Eigentlich sollte man schon beim Bandnamen hellhörig werden (und das Promofoto zum Debüt war pures Entombed-Worshipping), aber um es auf den Punkt zu bringen: Entombed/Nihilist, Grave, Dismember … ihr wollt doch nicht noch mehr Argumente haben, oder?!
Ein bitteres Ende ist dieses Album selbstverständlich nicht, sondern genau das, was der geneigte Fanatiker der angesprochenen Epoche einfach hören will. (sw)

8/10