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FATALIST - The Depths Of Inhumanity

VÖ: 22. Januar 2010
Ibex Moon Records

Rückblickend fiel für 2009 auf, dass es wirklich keine neuen oder wegweisenden Trends gab, dafür aber vielerorts "back to the roots" gearbeitet wurde. 2010 scheint da keine Ausnahme zu werden, denn Schweden liegt neuerdings in Kalifornien. Dort ist Wes Caley (ex-Exhumed) ansässig, und der zieht die Fäden bei Fatalist, die postwendend beim Label Incantation's John McEntee unterkamen. Große Rätsel gibt die Band nicht auf - die Schriftart des Logos ist identisch mit Entombed und sogar das Bandfoto mit dem Kreuz erinnert fatal (ui!) an das der Schweden auf "Left Hand Path". Dass der Sound sich an eben jene anlehnt und ganz alte Helden wie Grave, Dismember oder Nihilst zum Vorbild hat klingt nur allzu logisch - und richtig cool. Der Sound knarzt Sunlight-ig, ja sogar der Lead-Sound hat den selben Hall. Mehr old school Huldigung geht fast nicht. Erwartet man da Innovation? Nein. Man erwartet 45 Minuten altschwedischen Todesblei, der sich quer durch die Magengegend bis rauf zum Nacken pflügt. Und genau das bekommt man. Je nach Affinität zum genannten Sound ist dann auch die Bewertung anzusiedeln. Also ich finde es ziemlich cool. (sw)

7,5/10