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FEAR FACTORY - Mechanize

VÖ: 05. Februar 2010
AFM Records

Nachdem die Ex-Kollegen Wolbers/Herrera mit Arkaea bereits kürzlich ihr eigenes Projekt aus der Taufe gehoben haben, legt nun Fronter Burton C. Bell mit Rückkehrer Dino Cazares an der Gitarre nach. Auch wenn ich persönlich das letzte Fear Factory-Werk "Transgression" (2005) durchaus mochte, aber davon ist "Mechanize" zur Freude vieler (aller?) weit entfernt. Das Album wirkt wie eine Sammlung von guten Songs, die es in den späten 90er Jahren nicht mehr auf die entsprechenden Alben geschafft haben. Das ist ist insofern natürlich sehr positiv, weil "Mechanize" zu 100% nach Fear Factory in eben diesem Zeitraum klingt. Andererseits kann das Album aber nun auch nicht wirklich mit Hits aufwarten. Einzig "Powershifter" und maximal vielleicht noch "Oxidizer" könnten diese Position einnehmen. Demgegenüber erzeugt ein Song wie "Designing The Enemy" allerdings auch nur ein Gähnen.
"Mechanize" ist ein typisches Fear Factory-Album, wie es auch in den 90ern hätte erscheinen können. Die Produktion ist höchst präzise und sauber und drückt zu jeder Zeit ordentlich aus den Boxen. Einzig die ganz großen Hits fehlen. Trotzdem ein durchweg gutes Album. (maz)

7/10