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F.K.Ü. - 4: Rise Of The Mosh Mongers

VÖ: 26. April 2013
Napalm Records

Die schwedischen Horror-Fans mit Sinn für Humor (der Bandname steht für "Freddy Krueger's Ünderwear") melden sich mit ihrem vierten Album zurück. "4: Rise Of The Mosh Mongers" ist ein klassisches Thrash/Speed-Album, das sich vor großen Namen wie Exodus, Agent Steel, Overkill oder auch Testament verbeugt. Zieht man mal das Intro und die vier "The Überslasher"-Interludes ab (die durchaus an S.O.D. oder Municipal Waste erinnern), bleiben zwölf reinrassige Thrash/Speed-Monster zurück, die mal kompakt, rasant und durchgeknallt rüberkommen (wie im knapp zweiminütigen "Esox Lucius"), sicherlich auch mal als Metallica-Hommage zu verstehen sind ("At The Mountains Of Madness") oder schlicht mit einem überragenden Refrain punkten ("Black Hole Hell"). Doch nicht nur musikalisch bietet "4: Rise Of The Mosh Mongers" das volle Programm für den geneigten Moshoholic, sondern auch stimmlich: Fronter Lawrence "Larry Lethal" Mackrory klingt in besten Momenten wie eine Mischung aus King Diamond und Overkill's Bobby Ellsworth - mehr Authentizität geht nun wirklich nicht. Und statt Verschnaufpausen haut der Vierer lieber messerscharfe Riffs, packende Melodien und satte Grooves am laufenden Band raus. Zusammen mit sympathischen Titeln, die an mehr oder weniger bekannte Filme angelehnt sind ("Moshocalypse Now", "Marz Attacks", "Cannibal Detox") oder einfach nur herrlich plakativ erscheinen und für ein leichtes Schmunzeln sorgen ("Scream Bloody Mosher", "A Nightmare Made Thrash", "Anthem Of The Moshoholics"), ist "4: Rise Of the Mosh Mongers" ein klasse Thrash/Speed-Album für alle Headbanger und Mosher, die neben aller Ernsthaftigkeit auch mal Zeit und Platz für ein Augenzwinkern haben. (maz)

8/10