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GENERATION KILL - We're All Gonna Die

VÖ: 15. November 2013
Nuclear Blast

Generation Kill haben bereits mit ihrem Debüt "Red, White And Blood" (2011) und der kürzlich absolvierten Deutschland-Tour mit Heathen bestätigt, dass sie kein Projekt sind/sein wollen. "We're All Gonna Die" ist der beeindruckende (Nach)Schlag für alle, die das trotzdem noch glauben. Was Exodus-Sänger Rob Dukes, Rob Moschetti (ex-Pro-Pain/M.O.D.) und Jason Trenzcer (ex-Mutilation) aus ihrer Thrash Metal Vision herausholen, ist ein Fest für jeden Abwechslung liebenden Old School Fan, der sich aber trotzdem bis heute hin weiterentwickelt hat. Unterstützung bekommen die beiden dabei vom neuen zweiten Axtmann Jason Velez und dem Schießbuden-Powerpaket Jim DeMaria (ex-Merauder). Es ist ihre Vielfalt mit mächtig Biss, die Generation Kill ausmacht. Der Opener "Born To Serve" springt dir ohne Umwege direkt ins Gesicht und punktet sofort mit einem kraftvollen Refrain. Doch schon mit den folgenden "Prophets Of War" und "Death Comes Calling" zeigt sich die ruhigere, beklemmende Seite der Band, in deren Akustik-Passagen Rob Dukes sein weitgreifendes Gesangstalent zur Schau stellt und Fans beglückt, die damals schon nichts gegen "This Love" (Pantera) oder "I'm Your God Now" (Machine Head) hatten. Die Spitze dessen ist das großartig angelegte "There Is No Hope". Mit "Friendly Fire" und dem beinharten Titelsong wird der Thrash-Nacken dennoch wieder ordentlich bearbeitet.
Es braucht nur acht Tracks, eingehüllt in eine schneidende Produktion, um zu zeigen, dass Generation Kill mehr als nur einfach ernst zu nehmen sind. Da Exodus ja derzeit irgendwie ruhen, ist hier eine stilistisch breitere Alternative am Werk, die das Zeug hat, noch mehr zu werden. Bitte weiter so! (sw)

8,5/10