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GRAVEHILL - The Unchaste, The Profane & The Wicked

VÖ: 16. März 2018
Dark Descents Records

Feierabend, ab ins Auto, Radio anmachen, "… bla bla bla … heute mit Pastor soundso …". Ah! Panik! CD rein und im Display erscheinen die Worte Gravehill und "Bestial Genesis" (der Opener). Dazu ein schneller Blick auf das Cover, auf dem diversen wollüstigen Gottesschwestern unter leichter Mithilfe einiger Untoter und unter "Aufsicht" des gehörnten Ziegenkopf-Meisters höchst selbst die Lustsäfte aus dem "Kelch" laufen (aus dem "Kelch" - wissen wir ja seit "Das Sakrileg"). Ja, alles wieder im Lot. Die Death Metal-Schergen aus Anaheim/Südkalifornien lassen auf ihrem vierten Album (nach vier Jahren Wartezeit) mal wieder nichts anbrennen, lassen textlich die augenzwinkernd-satanische Sau raus (oder Ziege?), während das Death Metal-Herz die volle Breitseite bekommt. Das ist, wie bereits auf dem Vorgänger "Death Curse", zwar nichts Neues und nicht zwingend essentiell, aber mit so viel ziegencoolen Momenten durchtränkt, dass ich am Schluss doch wieder eine dicke Acht unter das Review knallen werde. Abrissbirnen wie die derben "Plague Hammer" oder "Sabbatic Whore", bekommen Unterstützung von "Iron & Sulphur" (welches fast so charmant wie Master knattert) oder in Form einer Classic Metal-Anlehnung der dunkleren Art ("The Profane"). Das Finale "D.I.E." erklärt noch eben "Death is eternal!", was sowohl im Leben, als auch in der Musik stimmt. Abgesehen davon, hat der Song das beste Solo des Albums. Was habe ich gesagt? Acht Punkte! (sw)

8/10