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GREAT COLLAPSE - Neither Washington Nor Moscow...

Again

VÖ: 26. Januar 2018
End Hits Records

Die Melodic-Hardcore-Punk-Supergroup Great Collapse bringt ihr Album "Neither Washington Nor Moscow... Again" raus, welches schon mal einen starken Titel hat. Die Band aus Oregon/Kalifornien und Virginia hat mit ihrem Album einiges zu sagen. So, wie es überall zur Zeit abgeht, gibt es dazu auch allen Grund. Die Jungs mit Mitgliedern von Rise Against, Strike Anywhere, Set Your Goals und Nations Afire bringen mit ihrem Album ziemlich schönen, eingängigen, melodischen Punk nach vorne, dem es aber nicht an Kraft und Power fehlt. Idealisten, die ihre linken Ideen und ihre Sozialkritik mit Leidenschaft einen ordentlichen Sound geben. Das zweite Album kommt zudem härter, flotter und aggressiver als das Debüt "Holy War" daher. Das kommt mir schon mal sehr entgegen. Ich kann mit zu softem und melodischem Punk dann oft doch nicht viel anfangen. Great Collapse schaffen es aber, eine sehr gute Gradwanderung hinzulegen. So hab ich das Album, nachdem ich beim ersten Mal noch dachte, "hmm, ist okay", jetzt doch schon ziemlich oft gehört und das wird sich in Zukunft auch noch steigern. Gerade, wenn man bei jedem neuen Hören mehr von den Lyriks mitbekommt, gefällt es immer mehr. Musikalisch kommt es auch abwechslungsreicher daher - nicht wie bei vielen Genre-Partnern, bei denen vieles nach einem Abwasch klingt. (kdz)

7,5/10