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GRIEF OF EMERALD - It All Turns To Ashes

VÖ: 03. Dezember 2012
Non Serviam Records

Die Bandgeschichte von Grief Of Emerald beginnt im Jahre 1997 und zwar passenderweise mit einer EP namens "... The Beginning". Bis 2002 wurde dann alle zwei Jahre ein neuer Output auf den Markt gejagt. Das letzte Album "The Devils Deep" wurde allerdings erst 2011 zu Gehör gebracht. Da frage ich mich, was ist in den neun Jahren dazwischen passiert? Egal, ich konzentriere mich jetzt mal auf den aktuellen Rundling "It All Turns To Ashes". Mit Johnny Lehto und Andreas Hedström sind zwei Bandmitglieder für den Gesang zuständig und der ist dementsprechend abwechslungsreich, knarrend, rau und wuchtig und trägt die Musik auch in den gemäßigteren Passagen. Zur Leistung von Gitarrist Christer Bergqvist und Drummer Carl Karlsson kann ich nicht viel sagen. Die Jungs kann man nämlich leider nur sporadisch durch die Keyboard-Melodien raushören. Der Einsatz von Keyboards ist selbstverständlich Geschmackssache (Dimmu Borgir-Fans wird's wohl gefallen). Mein Ding ist es nicht, aber in Maßen kann ich es durchaus ertragen. Bei "It All Turns To Ashes" dominiert John Havas mit seinem Keyboard allerdings die ganze Musik und überdeckt geradezu die anderen Instrumente. Lediglich der Gesang schafft es, daneben zu bestehen. Schade, eine wahrscheinlich hammergeile Blackened Death Metal Scheibe unter einer Keyboard-Decke versteckt. (st)

6,5/10