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GRIFTEGARD - Solemn - Sacred - Severe

VÖ: 11. September 2009
Van Records

Eine nicht ganz unerhebliche Zuneigung zum Doom hatte ich schon immer. Doch gerade die Geschwindigkeit - welch Ironie - ist es, die mich bei diesem Debüt davon abhält, ein wenig gönnerhafter zu sein. Die vier Herren aus Schweden nehmen die langsamsten Momente von Bands wie Solitude Aeturnus, Candlemass und wer möchte auch Crowbar (in Bezug auf die schlürfenden Gitarren) und kreieren trotz voll durchgetretener Bremse klagend gefühlvolle, starke, mit Inbrunst intonierte Klänge. Der Klavierbeginn von "Drunk With Wormwood" hätte auch von Saviour Machine sein können. Wobei das nur mit Orgel und Chor vorgetragene "Noah's Hand" sogar Erinnerungen an Manowar's "The Crown And The Ring" weckt - nur trauriger.
Für Dauer-SloMo-Jünger wird "Solemn - Sacred - Severe" vielleicht sogar eine Offenbarung sein. Ich persönlich hätte mir doch ein bisschen Abwechslung gewünscht. Nichtsdestotrotz - ein ziemlich gutes Doom-Debüt. (sw)

7,5/10