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GRUESOME - Twisted Prayers

VÖ: 01. Juni 2018
Relapse Records

Gruesome muss man niemandem mehr erklären. Lassen wir die zweite vollwertige Runde der bedingungslosen Ehrerbietung des einzigartigen Chuck Schuldiner (R.I.P.) also beginnen. Und bereits das Cover zeigt deutlich, dass auch Gruesome den Schritt nach vorne machen und sich hauptsächlich um die "Spiritual Healing"-Ära von Death kümmern. Ein paar Schlenker in Richtung "Leprosy" sind noch vorhanden. Aber auch ein paar Ausblicke gen "Human" - zumindest mehr, als auf "Savage Land". Und vielleicht ist das auch bereits der einzige, klitzekleine Haken an "Twisted Prayers", der es Matt Harvey und Co. vielleicht etwas schwerer gemacht hat, die ersten Anflüge von "Progressivität" auf "Spiritual Healing" mit den passenden Elementen der komplett runderneuerten Death auf "Human" so zu verbinden, dass trotzdem ein schlüssiges Album dabei herauskommt. Nun, geglückt ist es und genau wie bereits in der Vergangenheit geschehen, macht es jeder verdammte Song dem geneigten Death-Verehrer quasi unmöglich, nicht über beide Ohren zu grinsen. Mann, Ed Repka hat auch wieder das Cover gezeichnet - schöne heile Death Metal Welt!
Fazit: Gruesome können es einfach und sie dürfen es auch, weil sie von Anfang an ehrlich zu den Fans waren! Bin mal gespannt, wie sie die nächsten Herausforderungen im Death-Backkatalog angehen werden.
Ach ja, und "The Exorcist" von Possessed können sie auch … schicker Bonustrack. (sw)

8,5/10