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HAEMOTH - In Nomine Odium

VÖ: 11. November 2011
Debemur Morti Productions

Nach dem ersten Song, bestehend aus dunklem Sprechgesang und langen, doomigen, instrumentalen Parts ist mir klar, Haemoth machen extrem atmosphärischen Black Metal. Beim zweiten Lied gehen die Franzosen schon flotter zur Sache und hübsch fieser Gesang kommt dazu. Eigentlich wäre alles gut, doch ich frage mich langsam, was ist das für ein Rauschen im Hintergrund? Ich vermute mal, es sind die Drums. Es könnte aber auch sein, dass die Putzfrau vergessen hat, den Staubsauger auszuschalten. Bei jedem der sieben teilweise ellenlangen Lieder hoffe ich, dass das Rauschen aufhört, aber leider: Pustekuchen.
Es hätte so schön sein können. Anspruchsvoller Black Metal mit Tempowechseln zwischen doomig und rasend schnell, dazu das bösartige Keifen von Sänger Haemoth und stimmungsvolle, instrumentale Abschnitte runden das Ganze ab. Leider kann ich mich mit dem Drumming von Syth überhaupt nicht anfreunden und auch nicht mit der Tatsache, dass Gesang, Gitarre und Bass zu sehr im Hintergrund stehen und die Produktion einfach nur grottenschlecht rüberkommt. (st)

6/10