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HATESPHERE - Reduced To Flesh

VÖ: 19. Oktober 2018
Scarlet Records

Peter "Pepe" Lyse Hansen kann einem schon leidtun. Der unermüdliche Gitarrist kämpft seit jeher mit diversen Line Up Wechseln und verliert trotzdem nicht den Fokus mit Hatesphere weiterhin die Thrash-Szene unsicher zu machen. Die Truppe, die das vorliegende zehnte Album eingeholzt hat, änderte sich auf den restlichen vier Positionen chronologisch wie folgt - 2016, 2011, 2010 und 2009. Faszinierend, dass bei so viel Umlauf wieder ein Album entstanden ist, welches vom ersten Ton an unverkennbar als Hatesphere zu identifizieren ist. Allein das Riffing des Titelsongs ist zum Niederknien und man fragt sich manchmal, warum es immer nur bestimmte Personen sind, die solche Goldstücke fabrizieren. Neider argumentieren die am Fließband abgefeuerten Dampframmen mit dem Wort "Gleichförmigkeit"“, Beständigkeit ist aber ein standfester Konter. "Corpse Of Mankind", "Can Of Worms" (mit gar symphonischem Mittelteil), "Lethal Mistakes" (deftiger "in your face"-Refrain), "Afterlife" (überraschender Refrain in sphärischer Rasanz) - für mich lässt das alles nur einen Schluss zu. Auch im 17. Jahr sind Hatesphere einfach unkaputtbar und davor ist der Hut zu ziehen. (sw)

8,5/10