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HIEROPHANT - Mass Grave

VÖ: 04. November 2016
Season Of Mist

Vor ein paar Jahren habe ich Hierophant zum ersten Mal in einem kleinen Club gesehen. Das war genau zu der Zeit, in der ich die böse Seite des Hardcore/Metal Genres kennengelernt habe. Bands wie All Pigs Must Die, Harmsway, usw., bei denen das Düstere aus dem Death Metal und die Rotzigkeit aus dem Hardcore fusionieren. Einfach nur derbes, dunkles Gedremmel, welches wie eine Bombe ins Gesicht einschlägt. Und an diesem Abend kam dann mit Hierophant eine weitere Hammer Combo zu meinem Horizont dazu. Also wurde die derzeitige EP gleich geholt. Jetzt mit "Mass Grave" knallt es nach einem kurzen Intro genau so ins Fressbrett, wie ich es in Erinnerung habe. Dabei kann man die Songs in so ziemlich zwei Kategorien einteilen: Zum einen die Songs (macht in der Anzahl ca. auch die Hälfte aus), die keine zwei Minuten gehen und so flott straight forward gehen, da fängt schon gleich der nächste an. Keine Zeit für Intro oder sonstiges Geplänkel. Und dann noch die, die gute drei oder vier Minuten gehen - wie der Titelsond - und mit einer derben Schwere nebenhergehen. Heavy Riffs und dicke Kopf-Nicker und dann auch noch Zeit für ein bisschen Songstruktur. Hier gibt es von Anfang bis Ende einen bösen Prügel. Schade, dass der schon so flott vorbei ist. Denn wenn man das Intro und das 8-minütige Störgeräusch am Ende abzieht, sind es nur noch etwas über 20 Minuten. (kdz)

8/10