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HOLY GRAIL - Ride The Void

VÖ: 18. Januar 2013
Nuclear Blast

Das Debütalbum "Crisis In Utopia" (2010) kenne ich zwar nicht, doch die Ende 2011 erschienene EP "Seasons Bleeding" lies bereits erahnen, dass mit Holy Grail zukünftig durchaus zu rechnen sein dürfte. Nach Auftritten auf dem Wacken Open Air oder dem britischen Download Festival, Supports u.a. für Blind Guardian und Dragonforce, ist der kalifornische Fünfer nun bei Nucler Blast gelandet. "Ride The Void" ist also das zweite Album und darauf spannt man einmal mehr den Bogen aus alt und neu, denn man spricht sowohl die Oldschool-Fraktion an, als auch den Kuttenträger von heute. Musikalisch bewegt man sich häufig verdächtig nahe an Avenged Sevenfold, aber auch 3 Inches Of Blood oder gar Iron Maiden haben durchaus ihre Spuren im Sound hinterlassen. Als definitiver Pluspunkt ist sicherlich Sänger James-Paul Luna zu nennen, der sich allerbestens und mit Wiedererkennungswert durch die Songs arbeitet und dabei sogar auch vor vereinzelten Growls nicht zurückschreckt ("Crowsswinds"). Dazu die großartige Gitarrenarbeit des Duos Eli Santana und Alex Lee (ex-Bonded By Blood), hitverdächtige Kracher der Sorte "Bestial Triumphans" oder "Sleep Of Virtue", sowie eine packende und bissige Produktion von Matt Hyde (Slayer, Children Of Bodom) und fertig ist mit "Ride The Void" ein durchgehend überzeugendes Album, das zweifelsfrei Laune auf mehr macht und mir klar vor Augen führt, diese Band unbedingt auf dem Schirm behalten zu müssen. (maz)

7,5/10