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HOLY MARTYR - Darkness Shall Prevail

VÖ: 10. März 2017
Dragonheart Records

Lustig - zehn Jahre ist mein Erstkontakt mit den Italienern her. Zwischen dem damaligen Longplay-Debüt "Still At War" und dem nun vorliegenden "Darkness Shall Prevail" liegen aber noch zwei Scheiben, die mir gänzlich unbekannt sind. Also, fangen wir wieder bei Null an. Denn meine 7,5 von damals kann ich beim "Genuss" von "Darkness Shall Prevail" nicht mehr so ganz nachvollziehen. Was soll ich mit einer CD anfangen, in der mich jeder der Songs nach ungefähr der Hälfte der Spielzeit zum Skippen animiert. Machen Hoyl Martyr etwas falsch? Sie lieben es traditionell, episch und heroisch. Schätze mal, dass Manilla Road-Fans hier die richtigen Ansprechpartner sind. Ob sie diese Tolkien-Verarbeitung gut heißen - keine Ahnung. "Numenor", "Dol Guldur", "Minas Morgul", "Witch-King Of Angmar" - allesamt Songs, dazu noch Dunedain und Mordor, ja es ist alles dabei, was man so verwursten muss. Während "Heroic Deeds" und "Born Of Hope" noch versuchen, etwas zügiger Aufmerksamkeit zu erregen, ist der Rest hauptsächlich mit träger Epik gefüllt. Da fehlt mir einfach die nötige Grundhärte, ein zusätzliches Paar Cochones. Zumal sich unter den zehn Tracks auch noch insgesamt drei Intros/Intermezzi befinden.
Möchte mir ein gut bewanderter Epik Metal Fan erklären, dass das Album doch gut ist? Höre ich mir an. Bis dahin sorgt "Darkness Shall Prevail" aber nur dafür, dass ich dringend etwas anderes hören möchte. (sw)

5,5/10