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I AM REVENGE - Red Gold

VÖ: 21. Februar 2014
Swell Creek Records

Ich halte es, wie die Band selber: kurz und knackig. 13 Songs in 34 Minuten sind eine Hardcore-typische Ansage, die ohne Umwege direkt in den Pit führt. Und auch genau dort, und nur dort, gehört "Red Gold" hin. Das Aggro-Level ist in etwa so hoch, wie die Schirme an den Basecaps der Zielgruppe. Musikalisch gibt's hier viel Bury Your Dead, Emmure & Co., der Innovationsfaktor ist hingegen wiederum auch so flach, wie die Brust der bereits genannten Zielgruppe. Spannend geht nun wirklich anders und hängenbleiben will auch nicht so recht etwas. Zu allem Überfluss ist die Rap-Passage in "Back Off" auch noch echt übel.
Für die heimische Anlage zu Hause scheint "Red Gold" sicherlich nicht gemacht worden zu sein. Gewisse Live-Tauglichkeiten sind aber durchaus vorhanden, auch wenn es im Pit von I Am Revenge vermutlich arg viele dieser dämlichen "Karatekämpfer" geben wird.
Bliebe die Frage offen, welches "rote Gold" im Albumtitel denn nun genau gemeint ist? Als rotes Gold bezeichnet man im allgemeinen Sprachgebrauch meistens Kupfer, einem Halbedelmetall. Also viel weniger wert, als Platin oder Gold, aber nun auch kein völlig wertloser Kram - im Grunde wie dieses Album. (maz)

6/10