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ICON IN ME - Head Break Solution

VÖ: 22. Juli 2011
MDD Records

In der Vergangenheit war es etwas ruhig um Icon In Me geworden. Nachdem das Debütalbum "Human Museum" (2009) bei uns satte neun Punkte abstauben konnte, erschien danach nur noch eine reine Download-Cover-EP. Mit "Head Break Solution" erscheint nun das zweite Album der Band um M.A.N.- und ex-Mnemic-Sänger Tony JJ, auf dem die schwedisch-russische Trupppe nach wie vor auf der recht gefälligen Neo-Thrash/Modern Metal/Hardcore-Welle mitschwimmt. Die Einflüsse von Bands wie Soilwork, Machine Head oder auch Mnemic sind natürlich wieder allgegenwärtig. Die Gesangsleistung von Sänger/Shouter Tony ist nach wie vor ein ganzes Stück über dem üblichen Szene-Gebrüll, und punktet vor allem wieder einmal mit den wirklich starken cleanen Parts. Eingängige Refrains, jenseits jeglichen Pop-Weichspülers, wie bei "The Quest", "Nuclear Drama" oder "Un-Slaved" überzeugen dabei ebenso, wie die massiven Gitarrenwände und die kraftvollen Drums. Das alles täuscht aber leider nicht über die Tatsache hinweg, dass "Head Break Solution" im direkten Vergleich mit dem Vorgängeralbum vor allem zwei Dinge fehlen: Zum einen das Unverbrauchte und Frische, das das Debüt noch ausgemacht hat und zum anderen sticht auf "Head Break Solution" kein Song so wirklich aus dem guten Mittelfeld heraus. Da nützt auch die Vielzahl an Gastmusikern (u.a. Anders Björler von The Haunted/At The Gates und Olof Mörck von Nightrage) nicht viel. Sicherlich etwas schade (zumal ich weiß, dass die Band zu viel mehr in der Lage ist), aber Fans dieses Genres dürften diese elf Songs (plus Intro) bestimmt gefallen. (maz)

7/10