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INTER ARMA - Paradise Gallows

VÖ: 08. Juli 2016
Relapse Records

Inter Arma haben sich 2006 in Richmond gegründet und haben sich schon die Bühne mit Bands wie Kylesa, Baroness, Black Tusk, Russian Circles, usw. geteilt. Nachdem schon eine 60-minütige LP und eine 45-minütige Single-Song EP herausgebracht wurde, kommt jetzt eine 70-minütige LP. Uiuiui …
Da ist man erstmal baff, wenn man unten rechts im Media Player die 70 Minuten stehen sieht. Da ist natürlich viel Platz für instrumentalen Stuff. So startet die Scheibe ganz gemächlich mit leichten Gitarrenriffs und erinnert erstmal an einen soften Baroness Song. Das ändert sich aber dann schlagartig. Denn nach dem Intro geht es mit ordentlich schweren langsamen Schlagzeug Schlägen los, die sich etwas später dann in schnelles Black Metal Geballer verwandeln. Die Vocals reichen von tiefem, düsterem Gegrowle, bis zu sehr halligen Parts. Die Gitarre klatscht einem mit extrem abgehackten Riffs die Saiten ins Gesicht. Das klingt erstmal verdammt gut. Ab und zu kommt es dann mal zu sehr langsamen und atmosphärischen Drumparts, bis es wieder mit derbem Geballer weitergeht. Später werden die Vocals auch noch kreischiger. Die Songs bauen sich dramaturgisch immer wieder richtig gut auf und ab. Und dafür wird sich auch die nötige Zeit gelassen. Nach vier richtigen Gewitter Songs, gibt es wieder ein relativ entspanntes Gitarren Solo, hinzu kommt noch ein Klavier. Das muss dann wohl das Outro sein. Falsch, das waren erst rund 2/3. Aber musikalisch ändert sich jetzt einiges, die klaren Gitarren Soli halten Einzug in den düsteren Doom. Der letzte Song überrascht dann noch mit Akustikgitarre und schönem, klarem Gesang, düster und melancholisch bleibt es weiterhin. (kdz)

8,5/10