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INVOCATION SPELLS - Spread Cruelty In The Abyss

VÖ: 27. Juli 2018
Hells Headbangers

"Get in, get out, get fucked!". Der Ausspruch aus dem Label-Info hat mir mal sowas von gut gefallen. Da ist mein Statement zum letzten Album "The Flame Of Hate" auch nicht besser. Obwohl das neue Invocation-Album ebenso geeignet ist, "um eine Popper/Spießer/"bitte selbst einsetzen"-Party zu sprengen". Das chilenische Terror-Duo schert sich einen Dreck um Konventionen, Coolness oder kaufwillige Zielgruppen - nein, hier wird in knapp 26 Minuten die Black/Thrash-Sau durch acht Songs gejagt, dass es die undergroundige Freude ist. Perversor, Hellhammer, alte Darkthrone, Nocturnal Witch, dazu ein scheppernder Sound, der alle Plastik-Restkrümel aus den malträtierten Ohren fräst. Das ist fanatische Leidenschaft, das ist südamerikanisches Feuer (ach, ein Flächenbrand!), das ist nicht innovativ, das ist genreverbunden. Und ja, man kann Obssessor und Witchfucker sogar attestieren, dass sie sich technisch weiterentwickelt haben und auch das Songwriting "kompakter" geworden ist. Das Beste daran ist aber, dass es ihre Giftigkeit und Unberechenbarkeit erhöht hat. Wenn die "Old Rites" einsetzen, bleiben eben nur "Victims Of Doom" übrig. Will you stand? (sw)

7,5/10