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IRON REAGAN - Crossover Ministry

VÖ: 03. Februar 2017
Relapse Records

Iron Reagan haben sich 2012 gegründet und bringen ihre dritte Scheibe raus. Trotz der kurzen Zeit, kam ich schon zweimal in den Genuss, sie live zu sehen und das obwohl es ein Nebenprojekt von Leuten von Municipal Waste, Cannabis Corpse, Mammoth Grinder, Darkest Hour, usw. ist. Man kann sich also auf derbsten, in höchster Geschwindigkeit gespielten Crossover einstellen.
Iron Reagan haben sich auf die Fahne geschrieben, den Punk mehr in den Metal zu bringen und noch eine Menge mehr. So gibt es hier 18 Songs in 29 Minuten, die musikalisch von S.O.D. über D.R.I. bis hin zu Nuclear Assault gehen und noch darüber hinaus. Von den Singleauskopplungen "A Dying World" und "Bleed The Fifth" konnte man sich ja schon überzeugen. Mit "Fuck The Neighbors" kommt noch ein typischer Party-Song im Stile von Municipal Waste dazu. Genrell sind die Songs aber politischer, sozialkritischer und abwechslungsreicher - die Nähe durch Tony Foresta's Stimme bleibt trotzdem vorhanden. Zum einen setzen sie auf Elemente wie einen zusätzlichen weiblichen Gesang bei zwei Songs, der erst ungewohnt wirkt, aber eigentlich richtig gut rein passt. Zum anderen gibt es bei "Condition Evolution" noch eine zusätzliche growlige Stimme, die es nochmal härter wirken lässt, hinzu kommt dann noch die typische Foresta Stimme plus einem schönen Hardcore Chor. Flottes, heißes Teil!
Das Album bietet all das, was man von Iron Reagan erwartet, mit noch einigen positiven Überraschungen. Also besser geht's kaum - und das alles noch von Kurt Ballou gemixt. (kdz)

8,5/10