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JAPANESE VOYEURS - Yolk

VÖ: 14. Oktober 2011
Spinefarm Records

Hilfe, der Brechreiz ist nicht mehr weit. Schon im zweiten Song "Dumb" quiekt mir eine wahlweise fast pädophil-niedliche oder einfach nur nervtötende "Frauen"-Stimme folgende Zeile in die Ohren: "Mummy, mummy, I've been a good girl this year." Ich weiß nicht, was uns Sängerin Romily Alice damit sagen möchte, aber die Penetranz ihrer Stimme lässt fast keine objektiven Kommentare über "Yolk" zu. Die Japanese Voyeurs kommen übrigens aus London und haben sich der Art Rock verschrieben, die für manchen Metaller den Untergang "seiner" Musik einleitete - dem Grunge. Nirvana-Einflüsse und generell alles damit Einhergehende der 90er ist unüberhörbar. Ja, die Riffs werden auch mal ein bisschen härter, Stoner- oder Marilyn Manson-Fans werden hier wahrscheinlich auch fündig. Aber diese Stimme … kann ich diesem Album etwas abgewinnen, wenn die Frau mal ihre Klappe halten würde? Die Chance, das herauszufinden, bekomme ich wohl nicht. Fazit: "Yolk" klingt wie Hole (Courtney Love's Versuch, musikalisch etwas zu leisten) auf Emo. Und wer will sich sowas schon antun?! (sw)

4,5/10