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JORN - Dio

VÖ: 02. Juli 2010
Frontiers Records

Es gibt wohl ganz wenige Sänger, denen man ohne zu diskutieren zugesteht, dass sie ein ganzes Dio-Tribute-Album einsingen dürfen. Warum? Weil sie es können! Jorn Lande zählt definitiv zu diesem erlesenen Kreis. Und deswegen wird es ihm auch wohl niemand auf diesem Erdball krumm nehmen, dass sich seine Verneigung vor einem der größten Sänger der Rock/Metalgeschichte auf 12 Songs ("Straight through the heart" sogar live) plus seinen ganz persönlichen "Song for Ronnie James" beläuft. Der Song selbst wäre es sogar wert, allein veröffentlicht zu werden. Großes Kino! Doch Jorn macht nicht den Fehler, ein vorhersehbares Hit-Potpourri abzuliefern. Nein, das ist seine respektvolle Verneigung vor seinem Idol, mit einer Tracklist, die sich zwar fünf Mal bei "Holy diver" bedient (allerdings ohne den Titelsong), aber auch mit je einem Song der Neuzeit die Ehre erweist ("Magica" bzw. "Killing the dragon"). Am Ende ist es aber die großartige Stimme von Jorn (natürlich auch die musikalische Umsetzung der Band), der man in jeder Note den Respekt, die Hingabe, und die Trauer anhört. Aber auch die Kraft, die Dio ihm/uns allen durch seine Musik gegeben hat.
"There's a voice in the world for the lonely…" lautet die erste Zeile aus dem "Song for Ronnie James" … oh man, wie soll man bei so einem Review noch sachlich bleiben … (sw)

ohne Wertung (aus Respekt)