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JT RIPPER - Gathering Of The Insane

VÖ: 30. November 2018
I Hate Records

Wie ich das hasse. Im Grunde könnte ich über den neuen JT Ripper-Longplayer das Gleiche schreiben, wie schon über das Debüt "Depraved Echoes And Terrifying Horrors" aus Juli 2016. Soll heißen, das Chemnitzer Trio rüpelt auch auf "Gathering Of The Insane" wie die Geistesgestörten und unbeeindruckt von sämtlichen Szeneströmungen durch die Botanik. Und das ist an sich erst mal nichts Schlimmes, zumal man das Energielevel hörbar angehoben hat. Geboten wird aggressives Thrash/Death-Riffing, rauhes Höllenhundgebelle und pausenlos nach vorne peitschende Drums. Die zehn neuen Eigengeschosse fliegen einem nur so um die Ohren, dass man sich beim Erstkontakt schon mal schreckhaft abduckt. Nur nach und nach offenbart sich dann aber ähnliches wie beim Debüt. Permanentes Riffgeschrubbe und eine amtliche "in your face"-Attitüde in allen Ehren, aber ein paar Hooks hätten dem Material echt nicht geschadet. Es "zwingt" einfach nicht genug. Die Axt im Wald hat sich ergo leicht verbessert, hackt aber weiterhin drauflos, ohne sich mal beim Reviervorsteher für höhere Aufgaben zu empfehlen. (sw)

7/10