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KAMIKAZE KINGS - The Law

VÖ: 31. August 2012
Limited Access Records

Das Bandfoto der Kamikaze Kings aus Berlin schreckt zu Beginn gleich erstmal ab: Der Vierer sieht aus wie eine schlechte Mischung aus Steel Panther und Manowar in den 80er Jahren, doch das nur am Rande. Musikalisch darf man die im Pressetext angegebenen Vergleiche mit eben Steel Panther oder auch Mötley Crüe und Peter Pan Speedrock durchaus gelten lassen. Der Heavy Rock-Spezialist Dirk Faehling (u.a. Motörhead, Skew Siskin) hat den vier Kamikaze-Brüdern einen erdigen und kräftigen Sound verpasst, der am besten in solchen furztrockenen Rockern wie dem beinahe Titelsong "I Am The Law" oder "All In Vain" zur Geltung kommt. Dazwischen finden sich coole Uptempo Nummern wie "Burn Baby Burn", "Boneshaker Boogie", "In The Name Of Tragedy" und mit "Bible Black" sogar ein recht doomiger Titel. Bei "Too Late" wird man gar etwas bluesig und auch das abschließende "Shadows" erinnert durchaus mal an Whitesnake. Leider finden sich auf "The Law" aber auch ein paar Songs, die man sich auch hätte spären können. "Boys'n'Men" nervt durch seine ewig wiederholten Gangshouts und vor allem im letzten Drittel des Albums sind so einige Titel arg belanglos. 14 Songs erscheinen mir bei so einem Album ohnehin etwas viel. Drei oder vier mittelprächtige Songs weniger und es hätte vielleicht gerade noch für ein "gut" gereicht - so liegt man nun aber knapp drunter. (maz)

6,5/10