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KATANGA - Moonchild

VÖ: 28. Januar 2011
Massacre Records

Sowohl Coverartwork als auch das im wahrsten Sinne des Wortes gruselige Intro lassen bereits erahnen, was man beim zweiten Album der Gothic Rocker Katanga zu erwarten hat. Banaler Düsterrock aus deutschen Landen, der über die gesamte Distanz von 18 Songs (!) zu keiner Zeit zu gefallen weiß. Ein paar entfernt an Rammstein erinnernde Riffs, jede Menge Samples und Synthies, und oftmals grenzwertige (zumeist deutsche) Texte unter dem Motto: Hauptsache es reimt sich. Sorry, aber wen will man damit heutzutage noch begeistern? ASP, Crematory oder auch Lacrimas Profundere sind Lichtjahre besser - und Zeraphine auch. Und da kann auch Zeraphine-Sänger Sven Friedrich als Gast nichts mehr rausreißen. Glücklicherweise hält sich Zweitsängerin Doreen sehr zurück, denn wenn sie dann mal zum Einsatz kommt ("Lemuria"), sucht man panisch die Fernbedienung des CD-Players. Ihr Gesang ist ebenso wenig ertragbar, wie beispielsweise auch das grausame Acapella-Intro von "When Darkness Falls".
"Moonchild" ist ein Album, das durchgehend langweilt. Alleine nur die Titel "Mondscheinkind", "Bittermond", "Moonchild" und "Mondscheinfahrt" reichen für kaum mehr als ein Gähnen - und genau deswegen sollte man ja auch schlafen, wenn der Mond scheint. (maz)

4/10