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KING GOAT - Conduit

VÖ: 08. Dezember 2017
Aural Music

Erst vor fünf Jahren hat sich das Quintett in Brighton gegründet. Nach zwei veröffentlichten EPs kommt jetzt das Debüt-Album der Doom Metal Band.
Ganze 68 Minuten ist das Album mit den acht Tracks lang. Wovon drei Bonus-Songs von der ersten EP sind. Man kann also schon erahnen, was einen erwartet. Schwere Riffs und schleppende Drums. Teilweise rutschen King Goat leicht ins Progressive ab, allerdings nicht so stark, wie man es von einer Band aus Brighton erwarten könnte. Die Stimme gefällt sofort und ist einprägsam. Wenn die Musik härter wird, was hier recht oft passiert, fängt auch der Sänger Trim an zu growlen oder zu shouten. Ist an sich ein sehr schöner Kontrast neben der sonst sehr melodiösen Stimme. Die drei "alten" Bonus Tracks passen ganz gut ins eigentliche Album und wirken musikalisch und vom Aufbau her, nicht weit entfernt. Generell switchen King Goat oft in eine epische Art, die ich hier nicht wirklich brauche, aber bestimmt einigen gefällt. Mir gefallen besonders die härteren Parts, die vor allem auch durch richtig schöne Kopf-Nicker-Riffs geprägt sind.
Auf jeden Fall eine lohnenswerte neue Doom-Band, die man im Auge behalten sollte. Meinen Geschmack treffen sie ab und zu mal nicht, was aber nichts an der grundsätzlich guten Musik ändert. (kdz)

7/10