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KING GOAT - Debt Of Aeons

VÖ: 20. April 2018
Aural Music

King Goat bringen ihr zweites Album heraus. Letztes Jahr habe ich mir erst die neu produzierte Split aus Debüt-Album und Debüt-EP zum Besten gegeben. Ich bin gespannt auf das neue Material. Die fünf Jungs aus Brighton, England haben sich 2012 gegründet.
"Debt Of Aeons" fasst gute 50 Minuten auf sieben oder eher sechs Songs zusammen. Vor dem letzten Song kommt nur ein kurzer Einspieler. Das Album wirkt erstmal eine ganze Runde epischer und dramatischer als der Vorgänger. Musikalisch wird sich dabei hier nicht allzu sehr verändert. Hauptsächlich der Gesang macht alles sehr melodramatisch, es erinnert mich teilweise schon fast an Opern-Gesang oder die "komischen Sachen", die Serj Tankian manchmal gemacht hat. Für mich klingt das leider alles sehr übertrieben. Es wird versucht, in die Vocals, welche wirklich gut sind, so viel wie möglich Emotionen und Dramatik hineinzubringen, was dann die eigentlichen Songs leider verschlechtert. Zu selten kommt leider, wie in "Doldrum Sentinels", richtig schönes Geschrei vom Sänger Trim. Musikalisch ist alles schön doomig langsam aufbauend und kommt ab und zu zu sehr schönen, fetten, harten Höhepunkten. Alles in allem ein gutes Album, welches durch die Vocals hier leider nicht allzu oft mehr durch meine Gehörgänge schwirren wird. Leute, die aber auf solch epischen Gesang stehen, haben hier eine sehr solide Doom Scheibe am Start. (kdz)

7/10