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LEGION OF THE DAMNED - Sons Of The Jackal

VÖ: 05. Januar 2007
Massacre Records

Vor genau einem Jahr erschien mit "Malevolent Rapture" das Debütalbum der Niederländer Legion Of The Damned. Wobei die Bezeichnung "Debüt" nicht so ganz korrekt ist, denn unter dem Namen Occult ist die Truppe schon seit 1994 unterwegs.
Mir war vor einem Jahr schon klar, dass da etwas ganz Grosses in den Startlöchern steht. Eine Bestie, die nur darauf wartet, endgültig freigelassen zu werden. Und genau diese Bestie hat nun mit "Sons Of The Jackal" ihren Beutezug angetreten.
Legion Of The Damned machen mit ihrem neusten Werk genau da weiter, wo sie mit "Malevolent Rapture" aufgehört haben, und schaffen sogar das fast Unmögliche, noch eine Schippe draufzulegen.
Gleich der Opener und Titelsong "Son Of The Jackal" macht dies mehr als eindrucksvoll und irgendwie auch beängstigend klar. Das treibende Drumming, vor allem die alles vernichtende Doublebass in Verbindung mit den wahrlich meisterhaften Killerriffs und dazu die unvergleichlich markante Stimme von Sänger Maurice Swinkler ... ja, genau so will ich das hören!
Das Album lässt trotz des perfekt platzierten akustischen Zwischenstücks "Seven Heads They Slumber" keine Zeit zum Verschnaufen. Die Bandbreite auf dem Album bzw. generell bei der Band ist allererste Sahne. Da geben sich groovende Midtempo-Riffs ("Infernal Wrath"), absolute Thrash-Granaten ("Atomicide"), und nackenbrechende Verwüstungsorgien ("Avenging Archangel", "Death Is My Master") pausenlos die Klinke in die Hand.
Mit diesem Album ist Legion Of The Damned der ganz grosse Wurf gelungen, und jeder, der auf geradlinigen und gnadenlosen Gitarrensound mit extremem Doublebass-Geknüppel steht, muss hier unbedingt ein Ohr riskieren! Anspieltipp: "Sepulchral Ghoul".
Legion Of The Damned sind ganz klar die Band der Stunde. Abschließend noch eben ein Zitat aus dem in Kürze erscheinenden neuen RockHard-Magazin: "Legion of the Damned sind momentan einfach die besseren Slayer!" Punkt. (maz)

9,5/10