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MADDER MORTEM - When Dream And Day Collide

VÖ: 07. Mai 2010
Peaceville Records

Die neue EP der Norweger ist "eine dynamische Reise durch Jazz, Prog, Metal und zahlreiche musikalische Anomalien" (O-Ton: Plattenfirma) - oh Gevatter, warum strafest du mich so unerbittlich? Neben dem Titelsong (als Shorty und als Langform vom 2009er Album "Eight Ways") sind es speziell die drei neuen Songs, die mich in den Wahnsinn treiben. Die Begriffe "Jazz" und "musikalische Anomalien" treffen hier wohl am Ehesten zu. Mit Metal hat das recht wenig zu tun. Wenn man "Jitterheart" und "The Purest Strain" hört, denkt man eher an beswingte Auswüchse aus Devin Townsend's "Infinity"-Zeit, nur eben nicht mit solch immenser Klasse, und obendrauf noch von einer Frau eingejault. Wie müsste meine Kindheit ausgesehen haben, damit ich solche Musik ernsthaft gut finde? Bloß nicht drüber nachdenken. (sw)

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