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MANACLE - No Fear To Persevere

VÖ: 04. Mai 2018
No Remorse Records

Für eine kanadische Band steckt in diesem Album aber verdammt viel USA. Lassen wir die Ironie aber jetzt außen vor und stellen fest, dass Manacle sich wohl binnen kürzester Zeit in die Herzen der US Metal Fans spielen werden. Ihr knapp halbstündiges Debüt (ja, etwas kurz) bietet sechs Mal richtig coolen Achtziger Stoff, den man zwar auch Agent Steel-Fans anpreisen möchte, die knappen Speed-Anhebungen aber nur Beiwerk sind, inmitten von Omen-geprägten Sounds. Bei einem Start wie bei "Journey's End" muss man das aber auch denken, ansonsten ist es aber eine echt (g)riffige Nummer, die sogar ein Bass-Solo (!) offenbart. Vornehmlich arbeitet die Band im kraftvoll-treibenden Midtempo und da kommen richtige Headbanger zustande. Ob nun "Tears Of Wrath" mit seiner coolen Wendung oder dem abschließenden "Stand Tall", welches sich nach kurzem Gas geben doch als Achtziger-US-Stampfer nebst passenden Backing-Shouts entpuppt. Sänger Kevin Pereira leitet das Longplay-Debüt mit seiner mittelhoch bis hohen Amtsausübung, da glitzern die Augen der Genre-Anhänger wahrscheinlich mehr und irgendwie werde ich den Gedanken nicht los, dass mich das Ganze in charakterlicher Hinsicht etwas an die Italiener von Vulture Vengeance erinnert. Was aus meiner Sicht nur bedeutet, dass "No Fear To Persevere" rundum gelungen und einfach richtig gut ist. Das ist klassischer US Stoff, den man auf einer Keep It True Bühne sehen will! (sw)

8/10