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MANTAR - Ode To The Flame

VÖ: 15. April 2016
Nuclear Blast

Mantar, die zwei Senkrechtstarter aus dem Norden, bringen ihr zweites Album raus. Schon mit dem ersten Album "Death By Burning" und vielen Liveshows, konnten sich Mantar einen ordentlichen Namen machen. Mit "Ode To The Flame" soll auf diesem Pfad weiter marschiert werden. Schon der erste Track "Carnal Rising" gibt mit nur 2:32 Minuten einen guten Einblick ins Album. Ein atmosphärisches Intro, gefolgt von richtig schön düsterem Groove mit einem grandiosen Wechsel von rotzigen Riffs und verspielten Drums. Groovender und hämmernder Doom Metal, der sich wunderbar von langsamen schweren Parts in rotzige Punk-Sphären begibt. Ich sehe kommen, dass die schon veröffentlichte Auskopplung "Era Borealis" erst in den Clubs durch einen röhrenden Chor von den Fans und später dann auch auf großen Festivals begleitet wird. Hinzu kommt natürlich, dass diese gewaltige Dampfwalze "nur" von einem Duo bestehend aus Hanno Klaenhardt und Erinc Sakarya kommt. Es gibt auf dem Album aber auch Songs wie "The Hint", die durch und durch so atmosphärisch und düster sind, dass sie andere Lieder augenblicklich vergessen lassen. Was sich allerdings durch das ganze Album zieht, auch wenn es mal nicht grooved, sind die richtig guten innovativen Drums und dieses rotzige Punkgegrowle, was sehr an Crust Bands erinnert.
Hier kommt bei den zehn Songs in 43 Minuten keiner zu kurz. Was diese Zweiercombo hier wieder bietet, macht einfach nur Spaß und man will es sofort in einem kleinen völlig zugenebelten Club live erleben. Mit "Ode To The Flame" wird ein derbes Geschoss an Album, sowie die Erwartung auf noch mehr, rausgebracht. (kdz)

9/10