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MANTICORA - To Kill To Live To Kill

VÖ: 03. August 2018
ViciSolum Productions / Sound Pollution

Donnerwetter! Manticora sind in der Hauptsache die Brüder Lars F. Larsen und Kristian Larsen. Seit 1999 hat die dänische Band sieben Alben veröffentlicht, mit wechselnden Besetzungen. Die letzte Veröffentlichung ist acht Jahre her und die Zeit dazwischen hat sich Sänger Lars F. Larsen damit vertrieben, einen 319 Seiten starken Horror-Roman zu schreiben. Der Roman ist die Grundlage für das vorliegende Album "To Kill To Live To Kill" und wird in etwa einem Jahr mit einer zweiten Veröffentlichung komplettiert. 319 Seiten Roman waren wohl nicht in einem Album zu verarbeiten. Ich finde das gut, so kann ich mich auf das zweite Album freuen, da steigt die Vorfreude, wenn man erahnen kann, was kommt. Zurück zum Donnerwetter. Nach dem leisen Intro, "Piano Concerto 1 - B Flat Minor…", klingt wie Klassik aus dem Kofferradio, fliegt uns "Echoes Of A Silent Scream" um die Ohren. Ich behaupte mal, es gibt nicht wirklich viel Musik (Metal) die mich plättet, aber da war es ob der Vielfalt nah dran und ich musste einmal kurz inne halten. Alles drin, was in einem Song unterzubringen ist. Perfekt. Ich habe festgestellt, es macht Sinn, das Album in Gänze zu genießen. Wie ein mehrgängiges Menü beim Essen, wer würde da nach dem Hauptgang das Dessert auf den nächsten Tag verschieben? Wer sich darauf einlässt, wird sehr gut bedient. Nur so ist es in sich schlüssig, was natürlich nicht heißt, auch einzelne Stücke konsumieren zu können, wenn man es denn möchte. Meiner Meinung nach ist "To Kill To Live To Kill" ein sehr gelungenes Konzeptalbum auf hohem Niveau, Brückenschlag zwischen verschieden Musikstilen. Progressive-, Thrash- und Power Metal. Anhören lohnt! (stl)

8/10