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MASSIVE ASSAULT - Mortar

VÖ: 19. Januar 2018
FDA Records

Kill or be killed! Das neueste, dritte Output des holländischen Death Metal Bollwerkes Massive Assault gibt sich die gesamten 2120 Sekunden absolute keine Blösse. Ein erbarmungsloses Schlachtfeld, keine Gefangenen, ein wahres Fest für Verfechter direkter Sounds à la Bolt Thrower, Benediction oder Gorefest. Der Opener "World Funeral" ist dabei schon die erste aussagekräftige Visitenkarte. Das Ding rollt sofort los, wie der im Museum befindliche Bolzenwerfer, latscht danach das Gaspedal in bester Offbeat-Manier durch und auch die tighten Blasts am Ende sind aus Sicht der alten Schule völlig akzeptabel. Im weiteren Verlauf gibt es ein paar Ausflüge in die crustige Einfluss-Vergangenheit ("Suffer in Torment" und vor allem "Extinction"), die ebenfalls gut reingehen. Und das beklemmende "Original Sin" hat mit dem Blick ins Booklet nur einen kleinen Haken - nämlich nur eine Gitarre. Da könnte bei den simplen, passenden Leads in der Live-Situation die Rhythmusgitarre als Druckmittel fehlen. Brutale Geschosse wie "Cause/Effect" (catchy!) und "Frozen Hell" verdrängen solche Gedanken aber ziemlich gut.
Etwas schade ist eigentlich nur die Tatsache, dass ein paar Riffs hier und da nicht absolute Volltreffer sind. Das verhindert zwar ganz knapp die vollwertige Acht, nimmt "Mortar" letztendlich aber nicht den verdienten Titel der "ganzheitlichen Dampframme"! (sw)

7,5/10