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MASTODON - Emperor Of Sand

VÖ: 31. März 2016
Reprise Records

Mastdodon haben sich seit ihrer Gründung im Jahr 2000 mit jedem ihrer sechs Alben immer höher in der Progressive Metal Rangliste hochgespielt. Mittlerweile sind sie bei den ganzen großen Metal-Festivals oben angelangt. Alben wie "Leviathan", "Blood Mountain" und "Crack The Skye" werden wohl auch noch eine Weile bekannt sein.
Aber jetzt zum siebten Stück in der Liste, "Emperor Of Sand". Und gleich vorweg: es wird wie erwartet wieder mal eine Runde softer. Daran muss man sich wohl langsam bei solchen Kapellen gewöhnen. Wobei die Singleauskopplung "Show Yourself" noch das Höchste aller Gefühle abverlangt, sonst sind auch noch mal ein paar härtere Riffs dabei. Generell sind die Riffs von Brent Hinds und Bill Kelliher immer noch auf einem hohen Level und ab und zu schön verfrickelt. Was sich halt im Vergleich zu Alben wie "Leviathan" oder "Blood Mountain" unterscheidet, ist, dass es viel mehr melodiöse Parts gibt, aber das ist man ja auch schon vom letzten Album "Once More 'Round the Sun" gewöhnt. Drummer Brann Dailor scheint auch weiterhin immer mehr Gesangparts zu übernehmen und Troy Sanders scheint leider weiter in den Hintergrund zu rücken. Besonders gut gefallen mir "Word To The Wise", "Ancient Kingdom" und "Scorpion Breath" (bei dem auch mal wieder Neurosis Sänger Scott Kelly mit von der Partie ist - seit 2004 von keinem Album mehr weg zu denken). Und Gitarrist Hinds singt ja auch bei vielen Songs, so hat man von den Vocals her wieder schön kontrastreiche Songs. Die Songstrukturen sind auch wieder ziemlich gut und schön spannend aufgebaut.
Insgesamt gefallen mir die letzten beiden Alben nicht mehr so, wie die bis "The Hunter" - sie sind mir einfach zu melodiös geworden. Trotzdem immer noch super Musik, die einfach nur nicht mehr so oft bei mir abgespielt wird. (kdz)

8/10