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MONUMENTS - Phronesis

VÖ: 05. Oktober 2018
Century Media

Nach zwei Jahren auf Tournee, unter anderem mit Karnivool und auch Devin Townsend, haben Monuments mit "Phronesis" ihr drittes Album eingespielt. Für den Output einer progressiven Metalband sind knapp 40 Minuten Spiellänge nicht wirklich viel, aber was soll es denn, wenn es denn gut ist! Ich finde, da hapert es bei Monuments an der einen oder anderen Stelle. Da, wo Sänger Chris Baretto nicht dem Klargesang frönt, sondern growlt, finde ich das immer noch nicht böse genug. Da wo er Klargesang verwendet, klingt es zu klar, keine Ecken und Kanten in der Tonlage, zu rein, um wirklich hängen zu bleiben. Musikalisch ist an der Instrumentenfront überhaupt nichts auszusetzten. Die aus dem progressiven Metal bekannten Klangteppiche werden kunstvoll ausgelegt und miteinander verwoben. Musikalisch wird so auch in jedem Fall der Wechsel zwischen leisen und lauten Passagen unterstützt, mit eben jenen angesprochenen Gesangseinlagen. Ich bin im Grunde ein großer Fan dieser Art von Wechsel, jedoch fehlt mir bei Monuments das Zwingende, die Refrains sind nicht catchy genug, die Kontraste treten für meinen Geschmack nicht klar genug heraus. In der Biographie steht geschrieben, die Band hätte eine schwere Zeit zu verarbeiten gehabt. Vielleicht hätte man sich etwas mehr Zeit mit dem Album lassen sollen, so ist es leider nur Durchschnitt. (stl)

7/10