Impressum Startseite
Reviews Interviews Live Specials Jobs

NEW HATE RISING - Own The Night

VÖ: 09. September 2016
Swell Creek Records

New Hate Rising stehen mittlerweile auch schon seit fast zehn Jahren für soliden, metallischen Hardcore. Die Jungs aus Stendal konnten gerade durch ihre Live-Aktivitäten in der Szene eine feste Fan-Base aufbauen. Das soll mit diesem Album, dem vierten in der Reihe, weitergehen.
In einer gewohnten halben Stunde, verteilt auf zwölf Songs, startet das Album mit "Whenever I Want" schon mit einem guten Ohrwurm-Groove. Die meisten Songs knattern auch wie bei "Pure Hate" immer ganz ordentlich ins Gesicht, wobei es immer recht schnell zu melodiösen Parts überschwingt, was live einen guten Mitgröhl-Hauch mitbringen wird. So beginnt die Single "Own The Night" direkt mit einem sehr mitsingbaren Refrain. Durch die sehr vielen melodiösen Parts erinnern New Hate Rising hier, die sonst sehr starke Hatebreed-Einflüsse haben, oft an Westküsten Skate Punk Bands. So entwickelt sich dieses Album zu einem ganz guten Party Hardcore Album, auch wenn es vielleicht nicht mit allen Texten gewollt ist. Die weitere Single "C.O.H." könnte auch direkt aus NYC kommen und erinnert auch textlich an einen gar nicht so alten Hatebreed Song. Mit "No Regrets" gibt's noch einen Akustiksong, nach dem es dann aber in gewohnter Manier weitergeht. Mit "Words Of Freedom" kommt dann noch etwas Growligeres und Härteres dazu - das Ding geht gut nach vorn.
Insgesamt gibt's hier ein ganz schön grooviges und melodiöses Paket. Alles nichts Neues oder wirklich Besonderes, Spaß macht es trotzdem alle Male. Also eine ganz solide Scheibe, die das Quintett hier auf die Beine gestellt hat. (kdz)

7/10