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OBSCENITY - Where Sinners Bleed

VÖ: 09. Juni 2006
Armageddon Music

Fast 15 Jahre sind seit Erscheinen des ersten Demos "Age Of Brutality" vergangen und unsere Oldenburger Deather haben sich seitdem mit jedem weiteren Release gesteigert. Das hat sich Satan sei Dank auch nicht geändert.
Wenn ich Euch Cannibal Corpse und Malevolent Creation nenne, hat das eigentlich nur noch etwas mit Richtungsweisung zu tun. Obsenity haben schon längst ihre ureigene Handschrift entwickelt und diese auf ihrem mittlerweile siebten Longplayer verfeinert. Anspieltipps hier zu nennen wäre reine Zeitverschwendung. Alle zehn Songs sind Lehrstücke dafür, wie man amerikanischen Death Metal mit einer amtlichen Thrash Metal-Kante zockt. Und mir fällt keine Band ein, die das heutzutage und hierzulande so schafft wie Obscenity!
Hoffentlich hat sich der Wechsel zu Armageddon Music bezahlt gemacht und die Band wird in Zukunft öfter live zu erleben sein, damit sie dem Underground-Status endlich entkommt. Musikalisch hat sie das nämlich schon längst gepackt. Ein erster Schritt dürfte der Auftritt auf dem W:O:A 2006 sein. Be there! (sw)

9/10