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OBSCURE BURIAL - Epiphany

VÖ: 15. September 2014
Invictus Productions

Das sieht Invictus Productions ähnlich. Einfach mal das zweite Demo einer finnischen Rabaukentruppe nehmen und unverfälscht, ungekünstelt und unbearbeitet auf die Menschheit loslassen. Und die kann sich auf etwas gefasst machen. Obscure Burial wüten durch vier dämonisch hässliche Death Metal Geschosse mit einer richtig dreckigen, abgefuckten Black Metal Attitüde. Der Proberaumsound ist natürlich derb (und verhindert hier den Sprung zu acht Punkten), dafür kann man aber genau hören, dass die Jungs ihre Instrumente exzellent beherrschen. Werfen wir also alte Morbid Angel, Sadistic Intent, Incubus (die aus Florida) und Possessed in einen Topf, ein Löffel Black Metal dazu, als der in den Anfangszeiten noch mit Riffs und nicht mit Dissonanz glänzte (und "Melodien" noch nicht im Wörterbuch zu finden war) und beim Umrühren ein wenig Acid und Dreck von zwei Jahren Proberaum-Aktivität dazu und schon habt auch ihr ein "Epiphany".
Innovativ - nö. Konsequent - ja! Asi-Faktor - hoch. Spielerisches Level - höher! Eine dieser Truppen, die mit unberechenbarer Cleverness sämtlichen Schöngeistern dieser Welt ordentlich vor die Haustür kotet. (sw)

7,5/10