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OZ - Transition State

VÖ: 20. Oktober 2017
AFM Records

Die "Burning Leather"-Compilation aus 2011 (alte und neue Songs im zeitgemäßen Gewand) und der damit einhergehende Keep It True-Gig waren schon echt cool, so konnte ich zumindest einen vernünftigen Eindruck der finnischen Kult Metaller von OZ bekommen. Seitdem Funkstille und eine komplett runderneuerte Mannschaft, bis auf Original-Drummer Mark Ruffneck, führen nun zu "Transition State" - dem "Übergangszustand". Das passt irgendwie. Ich will Neu-Sänger Vince Kojvula gar keine Vorwürfe machen (gerade weil im Vorfeld bereits im Netz Kommentare wie "ohne Ape wird das eh nix" die Runde machten), aber auch ich hätte mir Original-Sänger Ape DeMartini gewünscht. Der Punkt sind eher die Songs, die sich einfach nicht mit den Bandklassikern messen können. Mit "Demonized", "Heart Of A Beast" (obwohl ein paar weniger Oh-Ohs es auch getan hätten) und "The Witch" sind coole Tracks zu verzeichnen. Dem Rest möchte ich seine Daseinsberechtigung gar nicht abstreiten, mehr als solider Standard fällt mir aber dazu nicht ein. Ein Album, welches beim nebenbei Hören nur selten auf sich aufmerksam macht, hält eben nicht lange vor. Von den drei Bonustracks hätte man zudem auf "Whore Of Babylon" verzichten können. Naja, und dass hier betont wird, es ist das erste Album mit nur neuen Songs seit 1991, ist auch nichts Besonderes - seitdem kamen schließlich nur Compilations raus. (sw)

7/10