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PAGANIZER - Land Of Weeping Souls

VÖ: 05. August 2017
Transcending Obscurity Records

Mensch, was soll man noch über Rogga Johansson schreiben? Der Mann ist ein totaler Workaholic und bringt nie wirklichen Mist ans Tageslicht. Egal, ob mit prominenter Unterstützung (z.B. Kam Lee, David Ingram, usw.) oder auch mit seinen ganz eigenen Babys: alles ist nett bis zeimlich geil!
Auch das zehnte Studio-Album seiner Band Paganizer trifft den Geist der meisten Death Metal Fans, zumindest derer, die ihn roh und blutig mögen. Aber im Gegensatz zu vielen Newcomer Acts kann man hier nicht von einem Abklatsch reden, denn dafür ist Rogga viel zu sehr selbst Teil dieser Szene. Wenn Jungs und Mädels die Mucke von Schwedenurgesteinen der Marke Grave und Co. mögen und Bands wie Revel In Flesh abfeiern, sollte man Paganizer zumindest mit ähnlicher Aufmerksamkeit begegnen. Zwar ist auch hier nichts neu, macht aber ordentlich viel Spass und ist durch die Mischung von Gaspedal durchtreten und real Headbanger-Midtempo für eine gute Party immer geeignet. Bei ordentlichem Sound, aber leider dem x-ten Zombie-Cover, reicht es bei Songs wie " "Prey to Death", "Selfdestructor" und weiteren psychologisch wertvollen Unterrichtslektionen doch locker für eine gute Leistung. (oem)

7,5/10