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PAGANLAND - Fatherland

VÖ: 27. April 2015
Svarga Music

Zur Band braucht man nicht viel zu sagen. Paganland kommen aus der Ukraine und existieren seit 1997. Mit "Fatherland" wird das zweite Album veröffentlicht. Der Vorgänger "Wind Of Freedom" erschien 2013, also gerade mal zwei Jahre vor dem aktuellen Album. Zwischenzeitlich hat man sich mal aufgelöst und einige Demos aufgenommen. Nach diesen anfänglichen Startschwierigkeiten erscheint nun das aktuelle Album "Fatherland".
Technisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel getan, dafür scheint "Fatherland" deutlich
durchdachter zu sein. Der Klangbild ist klarer und strukturierter und die Songs wirken wesentlich origineller. Es kehrt also ein frischer Wind ein und das tut dem Album wirklich gut. So bleiben die Songs wesentlich besser im Ohr und hinterlassen beim Hören mehr als den Eindruck, irgendetwas gehört zu haben, dass nun vorüber gezogen ist.
Aber wie beschreibt man den Sound von "Fatherland" am besten? Der Songtitel "The Voice Of The Carpathians" drückt das am besten aus. Denn die Stimme der Karpathen klingt nach endlosen Weiten, nach bewaldeten Hügeln und bewölkten Wipfeln, nach kristallklarer, frischer, eiskalter Luft und über allem kreist majestätisch der Falke, mächtig und frei. Ja! Die Stimme der Karpathen verheißt Freiheit! In diesem Klang vereinen sich epische Klargesänge, ein treibendes Schlagzeug, verschiedene akustische Instrumente wie beispielsweise Flöten und akkustische Gitarren, eine bombastische Keyboard-Klangwelt, galoppierende Gitarrenriffs und zu guter Letzt auch ein Gutturalgesang, wie eine entfesselte Naturgewalt.
"Fatherland" ist ein wirklich gutes Album geworden, dass mit seinem Sound ein wenig an die deutschen Menhir erinnert, durch die ukrainische Sprache und das karpathische Flair aber einen ganz eigenen Touch bekommt. (cl)

7/10