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PALACE - The 7th Steel

Massacre Records
VÖ: 26. September 2014

Kurios - da denkt man, man kennt eh schon alles und jeden und dann kommen die mir bis dato gänzlich unbekannten Palace mit ihrem bereits siebten Album um die Ecke, auf dem der Vierer typischen Teutonenstahl präsentiert, weshalb dieses neue Werk dann auch logischerweise "The 7th Steel" heißt. Zu hören gibt's also eine bunte Mischung aus allem, was sich irgendwie unter Teutonic Metal deklarieren lässt, wobei sich speziell Accept, Running Wild und auch Primal Fear am deutlichsten heraushören lassen. Problematisch ist "The 7th Steel" allerdings deshalb, weil sich der Wiedererkennungswert von Palace annähernd bei Null bewegt und neben dem biederen Songwriting auch Sänger Harald Piller ziemlich blass bleibt. Ebenfalls kurios: Da veröffentlicht eine Band, die seit über 20 Jahren existiert, zuletzt 2012 mit Primal Fear und Brainstorm auf Europatour war, nun ihr siebtes Album, und eben dieses wird dann gleich zum "Newcomer Price" (sprich: 10 Euro) angeboten. Irgendwie definiere ich den Begriff "Newcomer" anders.
Sei es drum. "The 7th Steel" hat ein paar ganz ordentliche Nummern aufzuweisen ("Rot In Hell", "Desert Revolution"), ist aber leider nichts weiter, als unterer Durchschnitt. (maz)

6/10