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PARADOX - Riot Squad

VÖ: 16. Oktober 2009
AFM Records

Paradox bleibt Paradox - ist doch schön, wenn man sich beim Kauf einer CD auf etwas verlassen kann. Bandchef Charly Steinhauer hat man bereits auf dem 2007er Vorgänger angehört, dass es ihm gesundheitlich wieder gut geht, und dieser Weg wird konsequent fortgesetzt. Zwar singt er immer noch so gut wie Tom Araya oder Mille, ist aber für den klassischen Sound seiner Band unverzichtbar. "Riot Squad" ist ein reinrassiges Paradox-Album, welches - wie jedes andere der Band auch - hauptamtlich von der starken Gitarrenarbeit lebt. Die Riffs wollen gar nicht anderes als an gute alte Zeiten erinnern (und sei es drum, dass man sich auch an gute alte Metallica-Thrash-Zeiten erinnert fühlt, was man von der Band ja seit jeher kennt). Den etwas modernen Gitarrensound ist man ja bereits gewöhnt, doch eingebettet in eine knackige Produktion sorgt er dafür, daß "Riot Squad" den aktuellen Anstrich bekommt, um nicht angestaubt zu klingen. Und das passt super zu den zehn schnellen Thrash-Granaten, die wahlweise etwas gezügelter ("Riptide", "Nothingness") klingen oder nach oben ausbrechen ("Evolution Reset", "Psychofficial"). Mit "No Place To Survive" hat die Band sogar einen bisher unveröffentlichten Demo-Song von 1986 neu eingetrümmert. So und nicht anders möchte der Paradox-Banger seine Alben haben. Und mit "Riot Squad" wird dem vorzüglich Folge geleistet. (sw)

8/10